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The members of multi-national Trio Minsarah met in September 2000 while all three of them attended Berklee College of Music in Boston, Massachusetts. The three youngsters developed an intense musical connection which produced an exceptionally unique and personal trio sound. Concerts in Germany followed, e.g. a performance at Detmold Concert Hall in 2002, a club tour in 2003, a concert at Cologne Jazz Night the same year and a performance at International Jazz Festival Viersen in 2004. The following year saw a trio tour in Florida, another three-week tour throughout Germany (among the highlights were Berlin, Hamburg, and Cologne) and a U.S. east coast tour including Washington D.C. and Boston. For summer 2006, another US tour and a tour in Japan are scheduled.
The word Minsarah is Hebrew and means "prism". Like a prism showing the colors in light, the trio goes for new sound colors and new ideas in band playing. A team of densely interacting improvisers, the three of them play with powerful and dramatic intensity, fresh lyricism, a sense of melody that is all their own and a great openness for improvisation and innovation. Their music transports ballad moods never heard before while at other times it provides structural experiments of high complexity. This is what the press wrote on first listening to Trio Minsarah: "A new discovery", "world-class", "the miracle of Cologne", "a first class trio", "vivid expression and strength".
Born in 1977 in Detmold/Germany, Florian Weber participated in both classical and jazz ensembles winning 1st prizes as a teenager. He toured as a soloist with the Russian Philharmonic Orchestra, studied with Paul Bley, John Taylor, Richie Beirach a.o. and performed with Albert Mangelsdorff and Benny Bailey. In 2001 he was awarded the Steinway & Sons prize at the Montreux Jazz Festival Solo Piano Competition. Bass player Jeff Denson was born in 1976 in Arlington, Virginia and grew up in the Washington, D.C. area. He worked as a freelancer on the east coast and in Europe performing with Lee Konitz, Joe Lovano, Charlie Byrd, Kenny Werner a.m.o. He received the Berklee Outstanding Performer Award in 2002 and graduated with an M.M. from Florida State University in 2005. Born in Beer-Sheva/Israel in 1976, Ziv Ravitz started a professional career as a drummer at age 13. He performed with Joe Lovano, Hal Crook, Mick Goodrick, George Garzone, Lee Konitz a.m.o. and worked as house drummer at Camelot Jazz Club in Tel Aviv. He received the Zildjian Scholarship Award in 2003.
Preis der deutschen Schallplattenkritik. Bestenliste 1/2007.
Die Mitglieder des multinationalen Trio Minsarah lernten einander im September 2000 kennen, als sie alle drei am Berklee College of Music in Boston studierten. Sie entwickelten eine intensive musikalische Zusammenarbeit und einen außergewöhnlichen, einzigartigen und persönlichen Stil als Trio. Man spielte Konzerte in Deutschland, z.B. in Detmold 2002, eine Jazzclub-Tour 2003, die Kölner Jazznacht 2003, beim Jazzfestival Viersen 2004. Allein im Jahr 2005 standen eine Tour durch Florida, eine weitere Tour in Deutschland (u.a. Berlin, Hamburg, Köln) und eine Tour an der amerikanischen Ostküste (u.a. Washington, Boston) auf dem Programm. Für Sommer 2006 sind wieder eine US-Tour sowie die erste Japantournee geplant.
Das Wort "Minsarah" ist hebräisch und bedeutet "Prisma". Wie ein Prisma das Licht auffächert, so entdeckt das Trio im Ensemble-Spiel neue Klangfarben und Formideen. Die drei bilden ein Team dicht agierender Improvisatoren, besitzen dramatische Intensität, einen unverbrauchten Lyrizismus, einen ganz eigenen melodischen Tonfall und einen Sinn für innovative Abenteuer. Ihre Musik transportiert Balladenstimmungen, wie man sie nie gehört hat, und stürzt sich dann wieder in hochkomplexe Strukturexperimente. Die Presse schrieb nach der ersten Begegnung mit Trio Minsarah: "Eine neue Entdeckung", "Weltklasse", "das Wunder von Köln", "ein erstklassiges Trio", "leuchtend in Ausdruck und Stärke".
Pianist Florian Weber (geb. 1977 in Detmold) spielte schon als Teenager in Klassik- und Jazz-Ensembles und gewann mehrere erste Preise. Er tourte als Solist mit den Russischen Philharmonikern, studierte bei Paul Bley, John Taylor, Richie Beirach u.a. und trat z.B. mit Albert Mangelsdorff und Benny Bailey auf. 2001 gewann er den Steinway-Preis bei der Montreux Jazz Festival Solo Piano Competition. Bassist Jeff Denson (geb. 1976 in Arlington, VA) arbeitete als Freelancer viel an der US-Ostküste und in Europa und spielte mit Lee Konitz, Joe Lovano, Charlie Byrd, Kenny Werner u.a. Er erhielt den Berklee Outstanding Performer Award (2002) und machte an der Florida State University seinen Master-Abschluss (2005). Drummer Ziv Ravitz (geb. 1976 in Beer-Sheva/Israel) begann seine Profi-Karriere mit 13 Jahren. Er spielte mit Joe Lovano, Hal Crook, Mick Goodrick, George Garzone, Lee Konitz u.a. und arbeitete als Hausdrummer im Camelot Jazz Club (Tel Aviv). 2003 erhielt er den Zildjian Scholarship Award.
Kritikerstimmen
Bei diesem Trio paaren sich absolute Präzision und unbändige Spielfreude.
So schön neu und unverbraucht. (Jazzthetik, Peter Bastian)
Minsarah ist ein hebräisches Wort, das so viel bedeutet wie Prisma. Ein geschliffenes Glas, das einfallendes Licht in seine verschiedenen Farbschattierungen aufspaltet. Im sensiblen Zusammenspiel bringen Florian Weber (Piano), Jeff Denson (Bass) und Ziv Ravitz (Schlagzeug) verschiedene musikalische Stimmungen zum leuchten. Da ist die kühle Eleganz von Eigenkompositionen wie dem Opener "Through The Mist", die majestätische Abstraktion der Wayne-Shorter-Komposition "E. S. P." und schließlich die fast schon kindliche Spielfreude, mit der sie in die Nischen ihrer Stücke kriechen und unverbrauchte, neue Lösungen für alte Probleme finden. In der Vielfalt und Farbenfreude seiner Ausdrucksmittel ist das Trio eine jener jungen Formationen, die dem Jazz eine aufregende Zukunft versprechen. (Financial Times, Stefan Hentz)
Kein Nullachtfünfzehn
Manchmal werden Jazzschulen zu Begegnungsstätten. So hat das Trio Minsarah (hebräisch: Prisma) im Jahre 2000 seine Geburtsstunde erlebt, als sich der phänomenale deutsche Pianist Florian Weber (gegoren 1971), der amerikanische Bassist Jeff Denson und der israelische Schlagzeuger Ziv Ravitz am Berklee College of Music in Boston kennenlernten. Weber, einer der begabtesten Improvisatoren der «Alten Welt», arbeitete mit seinen künftigen Trio-Kollegen bald an einer eigenständigen Musik. Sohn einer Opernsängerin und eines Musikprofessors, lernte er als Kind, Klavierauszüge verschiedenster Opern durchzuspielen, auch mit Schubert, Wolf und Debussy machte er sich früh vertraut. Zum Jazz fand er spät, die Improvisation über klassische Vorlagen allerdings empfand er schon immer als natürlich. Seine Musik, die er nicht mit dem Label «Jazz» überklebt haben möchte, verarbeitet in sehr persönlicher Art europäische, amerikanische und «ethnische» Einflüsse. Bei den meist selbst komponierten Stücken der drei hochbegabten Improvisatoren fallen der Atem, die Leidenschaft und die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Bausteine auf, die in organischer Form zu einem faszinierenden Ganzen zusammengebracht werden. Das außerordentlich homogene Trio versucht nie, durch besonders vertrackte Rhythmen oder Harmonie-Progressionen zu beeindrucken; vielmehr wird fabuliert, ohne den Zuhörer zu überfordern. (Neue Zürcher Zeitung, kl)
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